Eine Scheidung braucht eine gute Vorbereitung ganz besonders, wenn du Alleinerziehende wirst

Scheidung günstig und gut vorbereiten

Wie kann ich meine Scheidung vorbereiten?

Irgendwann nach der Trennung von deinem Ehepartner kommt der Punkt, an dem ihr die Scheidung wollt oder wieder zusammenkommt. Für Ersteres habe ich dir in diesem Beitrag ein paar wichtige Infos aus meiner eigenen Erfahrung zusammengestellt.




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Ich möchte dir aber unbedingt anraten, einen Fachanwalt für Familienrecht für deine Scheidung mit einzubeziehen. Denn eine Scheidung ist eine ganz individuelle Angelegenheit – euer gemeinsames Leben war es ja auch. Außerdem ändern sich Gesetzeslagen immer wieder und der Fachanwalt ist auf dem neusten Stand.

Keine Angst vor horrenden Anwaltskosten!

Wenn du selbst keine großen finanziellen Rücklagen hast und wenig Einkommen, dann kann dein Anwalt eine kostenlose Rechtshilfe mit dem Beratungshilfeschein beantragen. Genaueres erfährst du beim Anwalt. 

Schritt 1 – Dokumentation

Wenn du dir also sicher bist, dass ihr als Paar nicht mehr zusammenkommt, dann kannst du direkt anfangen, deine Scheidung vorzubereiten. Dazu gehört in erster Linie eine Dokumentation eures gemeinsamen Lebens.

Anhand dieser Zahlen und Dokumente kann sich der Anwalt bzw. die Erstberatung einen guten Überblick über eure Lebensverhältnisse machen und dir erste Berechnungen für den Kindesunterhalt oder auch nachehelichen Unterhalt (Trennungsunterhalt) erstellen. So bekommst du einen guten Überblick über deine Finanzsituation nach der Scheidung. Wenn du dich direkt informieren möchtest, dann findest du hier einen Überblick, welches Geld dir als Alleinerziehende zusteht.

Familie

Suche die Unterlagen zu eurer Familie zusammen. Das sind das Familienstammbuch, Geburtsurkunden und die Heiratsurkunde.

Finanzen

Trage die Einkommensnachweise von dir und deinem Ex-Partner zusammen und kopiere sie. Auch der Steuerbescheid der letzten Jahre ist hilfreich. Gibt es noch weitere Einnahmequellen aus Vermietungen, Kapitalanlagen oder anderen Besitztümern? Das ist insofern wichtig, wenn ihr eine Zugewinngemeinschaft hattet. Und das hattet ihr, wenn ihr nicht zu Beginn eurer Ehe einen Ehevertrag oder anderslautende Vereinbarungen (z.B. Gütertrennung) getroffen habt.

Gemeinsamer Haushalt, Vermögenswerte und Anschaffungen 

Was habt ihr als Paar bislang für euren gemeinsamen Haushalt aufgebracht. Wie hoch ist die Miete samt aller Nebenkosten oder tilgt ihr gemeinsamen einen Haus-Kredit? Was ist noch angeschafft worden – vielleicht ein Familien-Auto? Gibt es gemeinsame Schulden?

Sammle alles Relevante zusammen, was während eurer Ehe erworben wurde oder entstanden ist. Nur weil dein Ex-Partner im Kaufvertrag steht, ist es dennoch ein Vermögenswert, der zu eurem gemeinsamen Ehevermögen gehört und daher beim Zugewinnausgleich aufgeteilt wird. Nur Vermögen und Sachwerte aus der Zeit vor der Ehe sind geschützt.

Das Gesetz geht davon aus, dass grundsätzlich beide Eheleute je zur Hälfte an dem Vermögenszuwachs während der Ehe teilhaben sollen. Wenn zum Beispiel Frau und Mann beide zusammengerechnet während der Ehe um 200.000 Euro reicher geworden sind, so steht jedem von ihnen die Hälfte davon zu, also 100.000 Euro.
Quelle: Finanztip zum Zugewinnausgleich

Schulden

Wenn dein Ex-Partner noch Schulden bei dir hat, dann muss das unbedingt Schwarz auf Weiß festgehalten werden. Denn das Geld bekommst du nur wieder, wenn ganz klar definiert ist, dass es sich hier nicht um eine ehebedingte Zuwendung (Schenkung) handelt.

Mein Tipp:

Wenn du das Geld wiederhaben willst, dann schreib die Höhe auf einen Zettel mit dem Hinweis, dass es sich hierbei um ein Darlehen handelt und welchen Verwendungszweck es hatte. Dann unterschreibt ihr beide diesen „Schuldschein“ mit Ort und Datum.

Sonstiges

Wie gesagt, eine Partnerschaft und ein gemeinsames Leben ist sehr individuell. Trage einfach alles zusammen, was du als relevant aus eurer gemeinsamen Ehe erachtest.




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Schritt 2 – Beratung

Wenn du die Dokumentation soweit vorbereitet hast, dann wird es Zeit für eine erste Beratung. Das kann beim Anwalt stattfinden, muss es aber nicht. Denn eine anwaltliche Beratung kostet Geld. Alternativ bieten auch Anlaufstellen wie ProFamilia, Caritas und Familienberatungsstellen Trennungs- und Scheidungsberatungen an. Manchmal sogar kostenlos. Google einfach danach, was bei dir in der Nähe angeboten wird.

Lass dich unbedingt alleine beraten, auch wenn ihr euch einvernehmlich scheiden lassen wollt. Es gibt immer Punkte, die man doch lieber einmal alleine mit einem Fachmann oder einer Fachfrau besprechen möchte.

Wenn dir Angaben fehlen wie z.B. zur Höhe des Einkommens deines Ex oder die Entwicklung gemeinsamer Kapitalanlagen, dann ist das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass du dir selbst einen Überblick über eure bisherige Lebenssituation verschaffst und somit sensibel für das Thema wirst.

Schritt 3 – Besprechung mit dem Ex

Nachdem du dich jetzt inhaltlich und rechtlich vorbereitet hast, wird es Zeit mit deinem Ex-Partner über die bevorstehende Scheidung zu reden und wichtige Punkte durchzusprechen:

Wohnsituation und Umzug

Wie wollt ihr die Wohnsituation klären? Wer zieht aus und wohin? Muss die Wohnung gekündigt werden bzw. das Haus verkauft? Wenn du vorhast, den Wohnort zu wechseln, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt das zu besprechen. Denn wenn das Kind überwiegend bei dir wohnen wird, darfst du nur mit Zustimmung des anderen Elternteils umziehen.

Kind(er) und Betreuungsmodell

Wie werdet ihr die Betreuung des gemeinsamen Kindes handhaben? Residenzmodell oder Doppelresidenzmodell? Sprich: Das Kind ist überwiegend bei einem Elternteil – dann gilt derjenige als alleinerziehend. Der nichtbetreuende Elternteil muss dann Kindesunterhalt zahlen.

Oder ihr wählt das Wechselmodell und das Kind pendelt wöchentlich zwischen euch hin und her. Denkbar ist auch ein Nestmodell. Dann bleibt das Kind einfach weiter im Haus oder der Wohnung wohnen und die Eltern wechseln sich wöchentlich mit der Betreuung vor Ort ab.

Gütertrennung und Aufteilung des Hausrats

Ist bei euch eine einvernehmliche Lösung möglich? Gerade wenn beide Ehepartner in etwa gleiche Vermögenswerte und Einnahmen aufzuweisen haben, lohnt sich eine gerichtliche Gütertrennung oft nicht.

Um Kosten zu sparen, ist es wichtig zu wissen, dass ihr vieles auch einfach untereinander regeln könnt. Wenn ihr unter euch „Tisch und Bett“ aufteilt oder auch das ganze Haus, dann fallen diese Vermögenswerte nicht in die Scheidungsmasse mit rein. Das macht die Scheidung billiger. Aber auch hier gilt es diese Regelungen festzuhalten und gemeinsam zu unterzeichnen. Dann seid ihr beide auf der sicheren Seite und könnt das Einverständnis darüber nachweisen.

Versorgungsausgleich

Eine weitere Vereinfachung des Scheidungsverfahrens entsteht, wenn ihr auf den Versorgungsausgleich verzichtet. Hierbei geht es um die Rentenpunkte, die ihr während der Ehe erworben habt. Diese Rentenanwartschaften werden beim Versorgungsausgleich hälftig aufgeteilt.

ABER: Wenn du nur wenig oder gar nichts in die Rentenkasse eingezahlt hast, dein Mann aber entsprechend mehr, dann ist es für deine spätere Rente ratsam die Rentenpunkte mitzunehmen! Sonst droht bei Alleinerziehenden schnell die Altersarmut!!

Umgekehrt solltet ihr auf den Versorgungsausgleich verzichten, wenn dein Mann z.B. durch Selbständigkeit gar nicht oder nur wenig in die Rentenkasse eingezahlt hat und am Ende deine Rentenpunkte aufgeteilt werden. Gerade bei Alleinerziehenden ist die Chance das Defizit durch Erwerbsarbeit wieder reinzuholen doch sehr gering!

Verzicht auf Versorgungsausgleich

Es gibt also einiges beim Versorgungsausgleich zu beachten. Daher lass dich hier gut beraten. Ein Verzicht ist auch nur möglich, wenn nur eine geringe Differenz in euren Rentenpunkten besteht, ihr nur kurz verheiratet gewesen seid oder der Ausgleich anderweitig stattfindet. Mehr dazu bei scheidung.org

Schritt 4 – Trennungs- und Scheidungfolgenvereinbarung

Wenn ihr euch einvernehmlich einigen könnt, dann empfehle ich euch eine gemeinsame Trennung- und Scheidungsfolgenvereinbarung aufsetzen zu lassen. Das geht entweder direkt beim Notar oder mithilfe eines Anwalts und wird dann noch notariell beglaubigt.

Mit dieser Vereinbarung könnt ihr wichtige Regelungen fixieren lassen, ihr bekommt beide eine offizielle Absicherung eurer Absprachen und die eigentliche Scheidung wird so zum Klacks. Zumindest war das bei uns so. Durch diese Regelung war unsere eigentliche Scheidung innerhalb von 10 Minuten erledigt und entsprechend kostengünstig. Folgende Punkte kann die Trennung- und Scheidungsfolgenvereinbarung beinhalten:

  • Aufteilung der Ehewohnung und des Hausrats
  • Güterstand und Verbindlichkeiten
  • Zugewinnausgleich bzw. Verzicht auf diesen
  • Änderung bzw. Verzicht auf Versorgungsausgleich
  • Sorge- und Umgangsrecht
  • Kindesunterhalt
  • Trennungsunterhalt bzw. Verzicht auf diesen

Ein Muster für eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung und Infos zu den Kosten findest du scheidungsrecht.org

Schritt 5 – Ab wann kann ich die Scheidung einreichen?

Eine Ehe wird nur geschieden, wenn sie nachweislich gescheitert ist. Da jetzt niemand in euch hineinsehen kann, gibt es als Maßstab das Trennungsjahr. Es beginnt mit dem Auszug eines Partners aus der gemeinsamen Wohnung bzw. der Aufteilung der Lebensbereich und endet nach Ablauf des Jahres. Ihr dürft in dieser Zeit also Tisch und Bett nicht mehr gemeinsam benutzen.

Erst nach Ablauf des Trennungsjahres kann die Ehe geschieden werden. Vorausgesetzt einer von euch reicht die Scheidung ein. Ansonsten bleibt ihr weiter verheiratet!

Mein Tipp:

Sobald die Trennung offiziell ist, kannst du auch deine Steuerklasse in die Steuerklasse 2 für Alleinerziehende ändern lassen. Du musst nicht bis zur Scheidung damit warten.

Was ist, wenn sich mein Ex nicht scheiden lassen möchte?

Ihr lebt nicht mehr zusammen, aber dein Ex-Partner will der Scheidung nicht zustimmen? Dann gelten über das erste Trennungsjahr hinaus weitere Fristen. Wie die im Einzelnen aussehen, findet ihr bei scheidungskosten-rechner.info

Mein Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Erfahrungen zur Scheidung weiterhelfen und dir die wichtigsten Schritte einmal aufzeigen. Es handelt sich wie gesagt, um meine Erfahrungen und diese können keine anwaltliche Hilfe oder Beratung ersetzen. Jede Ehe ist anders, aber du bist jetzt für das Thema sensibilisiert und kannst deine eigenen Schritte gut vorbereiten.

Eine Scheidung muss nicht zwingend in einem Rosenkrieg enden. Aber ich möchte dir dringend raten, dich immer erst gut zu informieren, bevor du auf etwas verzichtest, dass dir zusteht. Du musst deinem Partner jetzt nicht mehr gefallen und für die Harmonie zwischen euch Eingeständnisse machen. Schließlich wart ihr verheiratet und da gehören bestimmte Rechte dazu!

Gerade mit dem Hintergrund, dass du als Alleinerziehende durch die Kinderbetreuung vermutlich weniger Einkommen in den nächsten Jahren haben wirst, ist es wichtig die Scheidung fair zu gestalten. Wenn dein Ex-Partner anfängt seine Einnahmen zu verbergen, Gelder oder Wertgegenstände verschwinden zu lassen oder dich unter Druck setzt, heißt es nicht klein beigeben. Nimm dir einen guten Anwalt und lass das Gericht die Angelegenheit klären. Ich wünsche dir eine gute Scheidung!

Let’s talk bei Facebook

Für Fragen zum Thema Scheidung und direkten Austausch mit mir und vielen anderen Alleinerziehenden komm in eine oder beide geschlossene Facebook Gruppen:
Gut alleinerziehend Gruppe – Nur für Frauen
Gut alleinerziehend Mixed Gruppe – für Papas und Mamas

Scheidung günstig und gut vorbereiten: Mit vielen Tipps für Alleinerziehende
Wenn eure Ehe zerrüttet ist und du dich scheiden lassen willst, findest du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vorbereitung deiner Scheidung

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15 Kommentare zu “Scheidung günstig und gut vorbereiten

  1. Hallo und danke für diese Vorbereitungstipps einer Scheidung! Danke, dass du deine eigenen Erfahrungen mit uns teilst. Den Anwalt für Scheidungen mit einzubeziehen um auf dem neusten rechtlichen Stand zu sein ist eine gute Idee. Meine Schwester lässt sich gerade von ihrem Mann scheiden, dieser Artikel wird ihr bei dem großen Schritt sicher weiterhelfen.

    • Silke Wildner

      Liebe Lena, Ich freue mich, wenn meinen Erfahrungen anderen Frauen weiterhelfen. Vielen Dank für deinen Kommentar. Alles Liebe, Silke

  2. Vielen Dank für den Tipp, dass man sich alleine beraten sollte auch, wenn man sich einvernehmlich scheiden lassen will. Wir haben sogar einen Ehevertrag abgeschlossen, aber ich denke, es kann trotzdem nicht schaden alleine zum Anwalt zu gehen. Man weiß nicht, was der andere vielleicht doch noch plant, wovor der Anwalt einen warnen könnte.

    • Silke Wildner

      Liebe Neeltje, es freut mich sehr, dass dir mein Tipp gefällt. Es kann wirklich nie schaden sich umfassend selbst zu informieren statt auf das Wohlwollen des Umfeldes zu vertrauen. Eigenes Wissen stärkt das eigene Selbstvertrauen. Viel Erfolg wünsche ich dir!

  3. Meine Schwester möchte sich von Ihrem Mann nach 5 Jahren Ehe scheiden lassen. Danke für den Hinweis zur kostenlosen Rechtshilfe mit dem Beratungshilfeschein. Ich werde meiner Schwester nahe legen sich damit zu beschäftigen und mit ihrem Anwalt für Familienrecht zu beraten.

    • Silke Wildner

      Liebe Franziska.
      Bei einer Scheidung ist man immer sehr gut beraten, wenn man sich selbst gut informiert und anwaltliche Hilfe in Anspruch nimmt. Nur so kann man seine eigenen Interessen und Ansprüche wahren und verstehen, was für Rechte und Pflichten nun auf einen zukommen. Ich wünsche deiner Schwester alles Liebe und Gute.

  4. Eine Freundin von mir lässt sich scheiden und hat sorge sich einen Anwalt zu nehmen weil sie zur Zeit Finanziell nicht so gut da steht. Ich habe ihr nahegelegt trotzdem einen zu nehmen, schließlich ist das ja keine Leichtfertige Angelegenheit. Es ist wirklich gut zu wissen, dass der Anwalt eine kostenlose Rechtshilfe plus Beratungshilfeschein beantragen kann. Diese Information würde sie bestimmt umstimmen. Danke für die Offenheit und die Ratschläge!

    • Silke Wildner

      Liebe Mailin, herzlich gerne. Eine Scheidung ist kein Pappenstil. Nur wer gut informiert ist, kann die richtigen Entscheidungen für sich treffen. Liebe Grüße

  5. Bisher hatte ich noch keinen Scheidung aber es ist gut zu wissen, dass manche Anwälte einen auch kostenlos Beratungen geben. Dennoch hoffe ich das ich niemals in die Situation einer Scheidung komme.

  6. Vielen Dank für ihren Beitrag zur Vorbereitung auf eine Scheidung. Ich hatte auch gedacht einen Anwalt für Unterhaltsrecht anzurufen aber hatte Angst vor den Kosten. Gut zu wissen, dass eine kostenlose Rechtshilfe beantragt werden kann.

  7. Bisher wusste ich nicht das man einen Beratungshilfeschein bei Anwalt beantragen kann. Das würde meine Scheidung wirklich um einiges erleichtern. Wenn ich keine Angst vor den drohenden Anwaltskosten haben muss.

  8. Vielen Dank für den Tipp beim Anwalt ein Beratungshilfeschein beantragen zu lassen. Eine Scheidung mit Kind ist immer sehr unschön. Dass mein Ex sich vor dem Unterhalt drücken will, erleichtert nicht gerade die Situation.

  9. Wir stehen kurz vor einer Scheidung und ich bin mir nicht sicher, wie alles weiter laufen soll. Vielen Dank für den Hinweis, sich unbedingt alleine beraten zu lassen. Das kann mir auch mehr Sicherheit für das Gespräch mit meinem Ex geben.

  10. Unsere meisten geschiedenen Freunde und Bekannte haben einen Rechtsanwalt für Familienrecht konsultiert. Wenn es nicht viel zu klären gab, hat eine Freundin mit ihrem Exmann auch einen gemeinsamen Rechtsbeistand genommen. Wichtig ist nur, dass alles rechtzeitig und vernünftig auf den Tisch kommt und von einer neutralen Person beurteilt wird.

    • Silke Wildner

      Ich finde es immer besser, wenn sich beide Ex-Partner getrennt beraten lassen. Ein Anwalt kann nie beide Seiten gleich gut vertreten. Für eine Vereinbarung vorab kann man ja auch zum Notar gemeinsam gehen. Wichtig ist nur, dass beide Seiten nicht über den Tisch gezogen werden. Daher erst getrennt informieren und dann gemeinsam eine Entscheidung treffen.

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