5 Tipps für mehr Geld im Job als Alleinerziehende

5 Tipps für mehr Geld im Job

Tipps für mehr Geld im Job

Aufbauend auf den Artikel „Alleinerziehend – welcher Job passt zu mir?“ kommen hier – PLING – von deiner guten Arbeitsfee ganz konkrete Tipps und To-Dos für mehr Geld im Job, die dir bei der Jobwahl und bei Gehaltsverhandlungen weiterhelfen:

Tipp 1: Wie viel Geld kann ich verlangen?

Drehen wir den Spieß mal um, und berechnen das Gehalt mal auf folgende Weise: Wie viel Geld brauchst du monatlich zum Leben für dich und die Kinder (Miete, Lebensmittel, Kleidung, Urlaub, Versicherungen etc.), für Rücklagen und die Absicherung im Alter? Das und nur das ist die Basis deiner Gehaltsverhandlungen. Nicht das was andere verdienen.

Wenn das jetzt völlig utopisch ist für deinen Job, dann bilde dich weiter, spezialisiere dich, suche Wege, um deinen angepeilten Lebensunterhalt zukünftig verdienen zu können. Dann kannst du auch mehr Geld im Job fordern und schlussendlich auch bekommen.

Ich fand diese Art das Gehalt so zu errechnen anfangs auch befremdlich, aber wenn man so rechnet, dann weiß man auch, wie die Rechnungen bezahlt werden.




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Tipp 2: Wie viel Leistung kann ich bringen und was ist sie wert?

Wir müssen versuchen unsere Arbeitsleistung bzw. die Bezahlung dessen von der reinen Arbeitszeit zu trennen. Eine Bezahlung nach Leistung ist wünschenswert und nicht nach abgesessenen Stunden. Möglich ist es auch zusätzlich zum Grundgehalt Bonuszahlungen für Zusatzprojekte zu vereinbaren oder am Umsatz beteiligt zu werden. Das kommt auch immer auf die Branche an. Sonst bekommen wir auch nur unsere 5 Stunden tägliche Arbeitszeit bezahlt, statt der 8 Stunden, die unsere Arbeit eigentlich wert ist. Nicht vergessen: Alleinerziehende sind Meister in Effektivität!

Einen kleinen Lesetipp habe ich im t3n-Magazin gefunden: „Die besten Mitarbeiter kommen spät und gehen früh

Tipp 3: Definiere deine Kernkompetenzen neu

„Welche Kernkompetenzen? Ich bin doch nur Alleinerziehende!“ Denkst du das im Ernst? Alleinerziehende vereinen durch das tägliche Training im Eineltern-Haushalt so viele wichtige Kernkompetenzen in sich, dass es mich immer mehr wundert, warum die Wirtschaft unsere Stärken noch nicht für sich nutzt:
– Soziale Vernetzung und Verantwortung,
– Stukturiertes und organisiertes Handeln,
– Weitsicht und Fokussierung,
– Projektmanagement vom Feinsten auch unter fiesem Zeitdruck,
– ein Blick auf die Finanzen,
– und einen unglaublichen Drang alles in der halben Zeit zu schaffen!

DAS muss in einem Bewerbungsgespräch mal gesagt werden, oder am besten gleich ein eigenes Unternehmen starten, wo du der Chef bist. Denn damit kennst du dich ja bestens aus.

Tipp 4: Raus aus der Teilzeitfalle.

Teilzeit, die nur nach dem zeitlichen Aufwand bezahlt wird, wirft zu wenig Geld ab und sichert im Alter: Nichts! Ich glaube fest daran (auch durch eigene Erfahrungen), dass sehr viele Jobs bei gleicher Qualität auch in einem kürzerem Tagespensum erledigt werden können. Viele Firmen starten derzeit Eigenversuche und schrauben die tägliche Arbeitszeit runter oder machen einen Tag komplett zusätzlich frei. Und das ganz unabhängig von der Alleinerziehenden-Thematik. Wieso sollten wir also weiter dieses zeitliche Pensum erfüllen wollen? Eine 3/4-Stelle bei voller Bezahlung hört sich doch gut an, oder?

Tipp 5: Finger weg von Aushilfsjobs

Aushilfsjobs sind sowas wie das Junk-Food unter den Jobs. Irgendwie ganz okay, aber nichts für die tägliche Ernährung. Diese Jobs sind keine langfristigen Lösungen und schaden dir mehr als sie nutzen. Du bekommst damit kein Stück vom Geldkuchen ab und ackerst dich krumm und schief.

Mit Blick auf die Digitalisierung der Wirtschaft unke ich schon jetzt einmal, dass es viele der heutigen Aushilfsjobs bald nicht mehr geben wird. Ich habe vor Jahren auf einer Messe schon die ersten selbstscannenden und abrechnenden Einkaufskörbe für Supermärkte gesehen. Da braucht es bald keine Kassiererin mehr. Koch-Roboter gibt es heute schon. Glaubst du nicht? Das hat der letzte Bergmann im Ruhrpott auch immer behauptet und dann war die Zeche zu. Investiere deine Zeit lieber in dich selbst und bau dir was auf.

Was mache ich dann mit dem mehr verdienten Geld?

Auf gar keinen Fall alles beim Shoppen oder im Urlaub los werden. Denn das Rentenalter kommt bestimmt. Ist fast so sicher wie Weihnachten. Und damit unser Stück vom Geldkuchen dann auch noch für das Alter reicht, investieren wir das mehr verdiente Geld an der Börse und profitieren so auch als Frau von der noch immer männlich dominierten Wirtschaft. Wie das geht, erfährst du im neuen Buch Madame Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können* von Natascha Wegelin.

Viel Spaß beim Lesen wünscht dir deine gute Arbeitsfee – PLING!

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