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Der Arzt stellt eine Diagnose und das kann weitreichende finanzielle Folgen haben

Arzt: Diagnose und die weitreichenden Folgen!

Wer mitten in der Trennung steckt, einen sehr stressigen Alltag erlebt oder finanzielle Nöte hat, der kann ohne Ausgleich dazu, körperliche oder seelische Krankheitssymptome entwickeln und geht zum Arzt.

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Denn die Hoffnung ist groß, dass der Arzt mit der richtigen Arznei, einer verordneten Therapie oder einer Mutter Kind Kur die Beschwerden lindern kann.

Aber Achtung: Die Diagnose kann deine finanzielle Zukunft beeinträchtigen!

Ein Fachmann klärt auf!

Ich habe Markus Bittner, Finanzmakler aus Dresden gebeten, mir den Zusammenhang zwischen Arzt, Diagnose und Finanzen zu erklären.

Denn ich bin selbst schon einmal von einem Arzt darauf aufmerksam gemacht worden, und möchte der Sache auf den Grund gehen.

Eine Mutter Kind Kur ist ja mit viel Bürokratie, Antragsstellung und Arztbesuchen verbunden. Manchen Frauen ist gar nicht so ganz klar, was ihre Diagnose auf dem Antrag für weitreichende Folgen haben kann. Sie sind einfach froh, wenn sie die Kur bewilligt bekommen.

Vorsicht Arzt Diagnose - Was eine ärztliche Diagnose mit deinen Finanzen zu tun hat.
Wer gesundheitlich angeschlagen ist, geht zum Arzt und hofft auf medizinische Hilfe. Warum eine Diagnose aber auch schlimme Folgen für deine Finanzen haben kann, das erfährst du hier.

Hallo Markus, welche Gefahren lauern bei der Antragstellung bzw. Diagnose für eine Mutter Kind Kur durch den Arzt?

Markus: Eine Mutter Kind Kur macht oft Sinn und es ist toll, wenn diese genehmigt wird. Jedes Jahr werden in Deutschland über 100.000 Eltern-Kind-Kuren bewilligt und die Nachfrage steigt weiter.

Meine Aufgabe als Finanzmakler für junge Familien ist es, gemeinsam ein finanzielles Sicherheitskonzept zu erarbeiten.
Das heißt, egal was im Leben passiert, die Familie soll zukünftig keine finanzielle Not leiden.

Im Hinblick auf eine Mutter Kind Kur sind vorher einige Dinge zu beachten. Eine Kur wird immer aus einem medizinisch notwendigen Grund verschrieben und auch bewilligt. Dabei spielen psychische Belastungen eine große Rolle. Trennung, Stress, Erschöpfung oder auch Probleme in der Erziehung können eine Auszeit begründen.

Mit der Beantragung kommt es also zu einem Eintrag in die eigene Gesundheitsakte, bzw. auch in die des Kindes.

Was bedeutet das jetzt für die finanzielle Absicherung?

Markus: Möchte ich nun eine Versicherung abschließen, die die finanzielle Zukunft absichern soll, z.B. eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder Risikolebensversicherung, werden Gesundheitsfragen gestellt. Auch bei stationären und ambulanten Zusatztarifen kommt es zu diesen Fragen.

Eine Frage dazu könnte wie folgt lauten: „Wurden Sie in den letzten 10 Jahren psychotherapeutisch oder stationär behandelt (auch Kuren)?“

Die Antwort lautet diesbezüglich „Ja“, wenn in dieser Zeit eine Kur (mit Diagnose) stattgefunden hat. Sollte man mit „Nein“ antworten, obwohl eine Diagnose dazu in der Akte vermerkt wurde, so besteht die Gefahr, dass man seinen Versicherungsschutz riskiert.

Mögliche weitere Risiken können sein, dass es zu einem Ausschluss des Risikos „Psyche“ kommt. Für diese gesundheitliche Beeinträchtigung gibt es dann keinen Anspruch auf Leistung.

Eine Mutter Kind Kur ist kein Urlaub, sondern eine therapeutische Maßnahme mit einem Entlassungsbericht. Meist wird auch für das Kind eine Diagnose gestellt. Dort sollte man besonders achtgeben.

Dinge wie ADHS, Angststörungen, Essstörungen, Depressionen und Autismus begleiten Kinder das ganze Leben. Eine Diagnose ist dort heutzutage schnell gemacht und schwer widerlegbar.

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Welche Tipps und Empfehlungen hast du, wenn der Arzt eine Diagnose stellt?

Markus: Bevor man eine Mutter Kind Kur beantragt oder eine Therapie machen möchte, sollte man sich sicher sein, dass die finanzielle Absicherung für sich selbst und sein Kind bereits ausreichend vorhanden ist. Ist das so, dann kann man beruhigt solche Maßnahmen angehen.

Bei der Beantragung macht es dennoch Sinn, sich die genaue Diagnose vom Arzt geben zu lassen und dort auch Rücksprache zu halten. Eine Diagnose ist oft schnell gestellt und viele nehmen diesen Eintrag nicht ernst genug.

Was bedeutet es für das weitere Leben, wenn die Diagnose lautet: Psyche / Trennungsverarbeitung?

Markus: Grundsätzlich ist eine leere Gesundheitsakte der einfachste Weg, um eine Versicherung abzuschließen. Bei dem Beispiel Psyche / Trennungsverarbeitung ist es immer wichtig, wie die genaue Diagnose vom Arzt lautet. Viele wissen gar nicht, was der Arzt in die Akte schreibt.

Man muss sich also bewusst sein, dass da etwas fest in den eigenen Unterlagen vermerkt ist. Eine nachträgliche Änderung stellt sich als nahezu unmöglich dar.

Hier muss man zwischen den verschiedenen Absicherungsprodukten unterscheiden. Im Allgemeinen erschwert eine vorhandene Diagnose eine Annahme. Der Versicherer will dann alle Daten dazu wissen, um eine Entscheidung treffen zu können.

Oft ist so ein Fall ein Ablehnungsgrund, also ein Vertragsabschluss ist nicht möglich. Eine weitere Option kann sein, dass Erkrankungen der Psyche ausgeschlossen werden, dafür aber alles andere abgesichert ist.

Je nach Schwere der Erkrankung / Diagnose und der Dauer und Art der Behandlung können verschiedene Varianten greifen. Es empfiehlt sich, sich hierzu professionell beraten zu lassen. Ein Versicherungs- oder Finanzmakler kann bei mehreren Gesellschaften anfragen (anonym versteht sich), um so eine mögliche Lösung zu finden.

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Kannst du dir erklären, warum in der Versicherungswelt psychische Erkrankungen oder Störungen so weitreichende Folgen haben?

Markus: Betrachtet man die Gründe, warum Menschen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, so stellt man fest, dass psychische Erkrankungen an Platz Nummer 1 stehen.

Über 35 Prozent aller BU-Fälle bei Frauen treten durch psychische Leiden auf.

Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

Gründe sind eine steigende Leistungsgesellschaft und das heute Erkrankungen anders gedeutet werden. Zum Beispiel werden Magen,- Rücken- oder Kopfschmerzen eher in Verbindung mit psychischen bzw. psychosomatischen Krankheitsbildern gebracht.

Ähnlich der Gesetzlichen Krankenversicherung verhält es sich generell in der Versicherungswelt. Vereinfacht gesagt: Mehrere Menschen sind füreinander da und die Gesunden stützen die gesundheitlich Beeinträchtigten.

Man kann sich das so vorstellen: Eine Gruppe von 10 Menschen zahlt in einen Topf ein. Wird nun einer aus dieser Gruppe krank, so bekommt dieser Unterstützung von den anderen.

Das allgemeine Interesse besteht nun darin seine Gruppe „gesund zu halten“. Menschen mit Vorerkrankungen (ob nun psychischer oder anderer Natur) würden dieses Gleichgewicht beeinflussen.

Mit der Tatsache der steigenden Krankheitsfälle, liegt das Interesse eines Versicherers darin, dieses Verhältnis zu schützen und damit auch die Versicherten (z.B. vor steigenden Beiträgen).

Die Zahl der psychischen Beschwerden in unserer stressigen Zeit nimmt stark zu. Gerade Alleinerziehende können da ein Lied von singen.

Muss hier nicht ein Umdenken stattfinden?

Der Finanz-Fachmann erklärt den Zusammenhang zwischen Arzt, Diagnose und den Folgen
Der Finanzmakler Markus Bittner hat sich auf den Schutz junger Familien spezialisiert.

Markus: Definitiv sollte ein Umdenken stattfinden. Ich persönlich sehe da die Pflicht beim Staat und vor allem auch bei Arbeitgebern.

Ich denke, dass der Umschwung langsam beginnt. Gerade Unternehmen müssen sich attraktiver gestalten, um Mitarbeiter zu finden und auch zu halten. Die richtige Work-Life-Balance gehört da natürlich dazu. 

Eine Verhaltenstherapie kann ja auch eine gesundheitliche Prävention für das weitere Leben mit sich bringen und den Menschen mehr stärken, als die Probleme weiter mit sich herumzutragen. Dieses Stigma gehört aufgelöst.

Wie ist deine Meinung dazu?

Markus: Prävention ist wichtig, vor allem wenn ich daraus gestärkt hervor gehe und weiß, wie ich in zukünftigen Situationen evtl. besser reagiere und mich auch generell besser kennenlerne.

Man sollte Dinge richtig angehen, bevor sie zu größeren Problemen werden und dadurch ernsthafte Folgen nach sich ziehen.

Gerade in der Konstellation Familie und Alleinerziehend sollte man sich kein Stigma aufdrücken lassen. Es geht dabei um so viel mehr. Das Wohl der Kinder ist mit das Wichtigste und wenn ich dazu Hilfe benötige, sollte diese gewährt werden.

Lieber Markus, herzlichen Dank, dass du dir die Zeit für meine Fragen genommen hast und sie so anschaulich beantwortet hast.

Eine letzte Frage: Wieso bist du Finanzmakler für Familien geworden?

Markus: Durch die Trennung meiner Eltern, wurde mir frühzeitig klar, wie wichtig Stabilität und finanzielle Sicherheit in einer Beziehung / Ehe sind. Ohne meine Großeltern, die uns Kinder unterstützt haben, wäre vieles anders gelaufen, dafür bin ich sehr dankbar.

Alleinerziehende haben ein großes Päckchen zu tragen und aus eigener Erfahrung, damals als Kind, weiß ich, wie sich das Leben dadurch ändern kann. Daher habe ich mich auf junge Familien spezialisiert, da diese besonders schützenswert sind.

Wer Markus und seine Arbeit als Finanzmakler näher kennenlernen möchte, der folgt ihm einfach auf Instagram / Profil Markus Bittner.

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