Warum es sich lohnt, sich selbst Ziele im Leben zu setzen und wie du sie erreichst

5 gute Tipps zum Erreichen deiner Ziele

Das Jahr 2020 ist gerade mal ein paar Tage alt und viele gute Vorsätze sind schon wieder über Bord geworfen worden. Ex und hopp – vielleicht nächstes Jahr. Deshalb mag ich keine Vorsätze und setze mir lieber Ziele für das ganze Jahr. Mit meinen 5 Tipps zeige ich dir, wie du deine Ziele erreichen kannst!

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Tipp 1: An Zielen hält man länger fest

Das Problem mit den guten Vorsätzen ist, dass viel Hoffnung und wenig Wagemut darin steckt. Die größte Hoffnung ist, dass es das neue Jahr schon richten wird. Vielleicht wird man in der Silvesternacht – durch welche Magie auch immer – ein neuer Mensch und der Erfolg kommt von ganz allein …?!

Aber von jetzt auf gleich passiert selten etwas. Selbst das Angewöhnen einer neuen guten Gewohnheit braucht mindestens 3 Wochen Zeit. Mehr dazu findest du im Blogbeitrag „Gewohnheit ändern in 3 Wochen“.

Vorsätze sind auch meist zu klein gewählt. An den echten Kern oder die großen Veränderungen reichen gute Vorsätze nicht heran. Oft ist es etwas, dass man direkt ab dem 1. Januar umsetzen kann. Und wenn nicht, dann ist es schnell wieder vergessen.

Daher setze ich mir lieber Ziele für das ganze Jahr. Dann ist es egal, ob ich direkt am 1. Januar damit anfange oder erst Mitte März.

Schritt für Schritt Ziele erreichen für mehr Zufriedenheit im Leben
Das Geheimnis eines erfüllten Lebens liegt im Erreichen persönlicher Ziele

Tipp 2: Warum es sich lohnt, Ziele zu setzen

Ich gebe zu, bis vor ein paar Jahren habe ich mir auch gute Vorsätze überlegt. Aber ich kann mich nicht mehr genau an die Inhalte erinnern. Vermutlich irgendwas mit Abnehmen oder mehr Sport treiben 😉 Ja, auch den klassischen Jahresvertrag für das Fitness-Studio habe ich schon abgeschlossen 🙂

In guter Erinnerung ist mir aber keins meiner guten Vorsatz-Vorhaben geblieben. Irgendwie schwingt da in Gedanken immer viel Frust mit und die Enttäuschung es (wieder) nicht geschafft zu haben.

Ein Ziel ist ein persönlicher Fixstern

Anders ist es mit den Zielen. Sie sind längerfristiger und größer. Der Gedanke an das Erreichen meines Ziels entfesselt in mir unbändige Freude. Und das ist ganz wichtig, wenn man seine Ziele wirklich erreichen möchte.

Denn die Freude setzt Kräfte frei, die mich über die Schwierigkeiten und das Unbekannte hinweg tragen. Oder meinst du, ich hätte von vornherein gewusst, wie ich mir eine Finanzstruktur aufbauen kann, die die Altersarmut für mich abwendet? Oder wie man einen Blog erfolgreich aufbaut?

Nein, ich war genauso unwissend wie du es jetzt vielleicht bist. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, mir diese Ziele zu setzen und dann die Schritte darauf zuzugehen.

Das ist das Geheimnis des Erfolgs: Anfangen und dranbleiben.

Glaube an dich, lass dich nicht von dem Unbekannten abschrecken und taste dich schrittweise vor. Mag sein, dass andere mehr wissen als du, aber wer nicht anfängt, hat gar keine Chance!

Mehr Zufriedenheit durch persönliche Ziele

Warum es sehr erstrebenswert ist, eigene Ziele zu erreichen, dass möchte ich dir anhand der aufsteigenden Lebenskurve nach John Strelecky zeigen.

Ein Leben ohne besondere Ziele

Bei den meisten Menschen verläuft das Leben wie in der unten stehenden Grafik. Es gibt Höhepunkte und Tiefschläge und im Laufe des Lebens pendelt man dazwischen hin und her.

Lebenskurve ohne besondere persönliche Ziele

Aufsteigende Lebenskurve nach Strelecky

Bei der aufsteigenden Lebenskurve steigt die Lebenszufriedenheit immer weiter an. Es gibt immer noch Hoch- und Tiefpunkte. Das besondere ist jedoch, dass die Höhepunkte immer großartiger werden und die Tiefpunkte irgendwann über dem Anfangsniveau der Höhepunkte liegen. Für Strelecky ist das das Geheimnis eines erfüllten Lebens.

Aufsteigende Lebenskurve nach John Strelecky durch das Erreichen persönlicher Ziele

Diese und noch weitere lebensverändernde positive Erkenntnisse warten in meinem Buch-Tipp auf dich: The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben* von John Strelecky

Tipp 3: So setzt du dir gute Ziele

Was zaubert dir ein riesiges Lächeln ins Gesicht, wenn du dir deine gute Zukunft ausmalst? Was möchtest du in deinem Leben haben oder erreichen? Und was ist dir wirklich sehr wichtig?

Ein gutes Ziel ist nicht zu groß und nicht zu klein

Wie heißt es so schön: „Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden“. Daher fang nicht mit der ganzen Stadt an, nicht nur mit einem Pflasterstein, sondern mit einem Haus.

Du wirst über Nacht kein YouTube-Star, Millionärin oder Bestseller-Autorin. Das alles braucht ein Ziel, einen Plan und das eigene Versprechen, dieses Ziel erreichen zu wollen. Nur so gehst du die nötigen Schritte, auch wenn es mal schwer wird. Aber dann kannst du diese Ziele wirklich erreichen!

Ich dachte Mitte 2018 noch, dass es der Wahnsinn wäre, einen Blog mit mehr als 1.000 Besuchern im Monat zu haben. Anfang 2020 tummeln sich 50.000 Besucher im Monat hier!

Irgendwann mal ein Buch schreiben und in den Buchhandel bringen, das war tatsächlich ein ganz großer Lebenstraum von mir. An Weihnachten 2018 habe ich mir dieses Ziel für 2019 gesetzt. Seit Juni 2019 ist mein Buch „Gut leben als Alleinerziehende – Schritt für Schritt Anleitung in dein selbstbestimmtes und gutes Leben“ erhältlich! 😉

Seitdem ich mir bewusst Ziele setze, weiß ich, dass Träume keine Schäume sind, sondern der Beginn einer wunderbaren Wirklichkeit!

Eins haben alle Projekte gemeinsam: Sie waren keine Easy-Going Selbstläufer. Es gab bei allen große und kleine Hürden! Aber das Wissen um meine eigene Verantwortung dafür hat mich weiterlaufen lassen. Nur ich, niemand sonst, ist hierfür verantwortlich.

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Tipp 4: Guter Umgang mit der Zeit

Für alle meine Projekte musste ich meine Komfortzone und eingefahrene Tagesabläufe verlassen. Aber keine Angst, man befindet sich nicht in einem Dauerstress-Zustand. Vielmehr wird das Verlassen der Komfortzone eine neue Gewohnheit 😉

Denn eins ist sicher: In der Komfortzone wächst nichts!

Und noch etwas ist sicher: Veränderungen und Verbesserungen brauchen Zeit. Sie entstehen aus einer Idee und werden nur wahr, wenn wir uns selbst aktiv darum kümmern.

Daher brauchst du Zeit, um deine Ziele zu verfolgen. Denn sie erledigen sich nicht von allein oder durch das Aufschreiben auf eine To-Do-Liste.

Und auch wenn du der Meinung bist, dass du keine Zeit übrig hast, so bin ich mir sicher, dass es da noch Lücken gibt. Seitdem ich mir Ziele setze und stark gewillt bin, diese zu erreichen, spiele ich kaum Handy-Spiele mehr und gucke sehr selten Fernsehen (max. ein- bis zweimal im Monat!).

Das Wichtige hat Priorität

Was ist wichtig in deinem Leben? Netflix? Oder ist es wichtig die Finanzen zu ordnen, der Altersarmut zu entgehen oder der aufregenden Geschäftsidee auf die Beine zu helfen?

Wenn du weißt, was dir in deinem Leben wichtig ist, dann heißt es dafür Zeiten einzuplanen. Denn von nix, kommt nix. Damit ich meine wichtigen (Lebens-)Ziele im Alltag nicht aus den Augen verliere, plane ich sie tatsächlich in meinem Wochenkalender ein und halte mir so Zeiten dafür frei. Meine wichtigen Ziele sind gleichrangig und nicht untergeordnet.

Tipp 5: Guter Umgang mit Stress

Stress ist für viele von uns ganz normal geworden und ein fester Bestandteil des Alltags. Es ist auch ganz normal, dass das Verfolgen eigener Ziele zusätzliche stressige Zeiten mit sich bringt – trotz bester Zeitplanung. Du kommst um den Stress also nicht drum herum und musst lernen, gut mit ihm umzugehen.

Denn Stress ist nicht per se schlecht. Stress ist ein Antrieb, der für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgt und Kräfte bereitstellt. Stress wird zum Problem, wenn wir vor Anspannung vergessen Pausen zu machen, um wieder in die wichtige Entspannung zu kommen.

Anspannung braucht Entspannung

Das Erfolgsgeheimnis ist nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Dein Ziel wirst du schwer erreichen, wenn du den ganzen Tag Vollgas gibst und dir keine Ruhe mehr gönnst. Das Ergebnis wird vermutlich sogar schlechter ausfallen und länger auf sich warten lassen.

Teile dir kürzere, dafür aber sehr fokussierte Arbeitsblöcke für dein Projekt ein. Außerhalb dieser Zeiträume legst du das Projekt zur Seite und schaltest ab.

An dieser Stelle möchte ich nochmal John Strelecky zitieren:

„Wenn ich mir Sorgen darüber mache, wie ich ein Problem in den Griff bekommen soll, verbringe ich häufig weitaus mehr Zeit damit als die eigentliche Lösung des Problems erfordert. Ich fahre besser damit, mich eine Stunde lang konkret mit einem Problem zu befassen, als mir drei Stunden lang Gedanken darüber zu machen.“

(aus „Was nützt der schönste Ausblick, wenn du nicht aus dem Fenster schaust“*)

Werde die beste Version von dir

Wie du dein Selbstwertgefühl steigern kannst, um dir selbst mehr zuzutrauen, dass erfährst du im Blogbeitrag „Selbstwertgefühl in 5 einfachen Schritten stärken“. Denn ein gutes Selbstwertgefühl mindert deine Ängste, reduziert den Stress und lässt dich motiviert neue Ziele ansteuern. Auf gutes Gelingen!

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